Donnerstag-das eigene Lied

Geträumt: eine junge Frau mit langen roten Locken war zu unserer Gruppe dazugestossen. Sie sollte ein Solo singen, ihr eigenes Lied. Verwirrt sah sie die Noten an. „Ich kann es nicht entziffern“. Note für Note summt sie vor sich hin, die Töne wurden lauter, die Stimme sicherer. Als die tiefe dunkle Altstimme den Soul heraussetzte voller Stimmkraft und Wärme, der Song den Raum erfüllte, weckte mich das Getrappel der Hunde. 6.45 Uhr….Sch….

In fünfzehn Minuten muss ich bei der Arbeit sein. Turbomodus. Schneidender Ostwind. Später gefilzt und mit den Kids den Winter ausgetrieben. Mit selbstgebastelten Schellen wurde gelärmt. Der Falke scheint sein Jagdrevier hier zu haben. Erschrocken hebt er ab. “ Nein kein Falke, ein Bussard“, so sieht es der Kollege, der Birkenrinde für das nächste Lagerfeuer sucht. Später die Geschichte vom Pfannkuchen erzählt. Mit großen Augen lauschen die Kinder. Ach die Eitelkeit wird ihm zum Verhängnis….

Jetzt zu Hause und der Wind wirft sich gegen die Wände.

„Man glaubt es nicht, wie gut wir uns verstehen,

Der Wind und ich. Schon seit geraumer Zeit.

Ihn kann man traun. Er hat schon viel gesehen.

Er kennt die Welt und weiß Bescheid.“

 

(Mascha Kaleko/Kleine zwischenbilanz)

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