Sonntag

Diesiger Himmel, regenschwere Luft. Vom Schreibtisch fällt mein Blick auf gelbe, rote und rosafarbene Tulpen. Der Gatte, der jetzt in diesem Moment in der Küche steht und Hefebrötchen bäckt,  hat diesen Vorgarten zu dem gemacht was er jetzt ist- ein Vorgarten.

Anna teilt sich heute ihr Zimmer mit vier weiteren Mädchen, zwei davon sprechen spanisch. Julius ist auf einer Geburtstagsparty. Alles schläft, bis auf den Gatten und mich.

Ich habe eine heftige Erkältung mit hohen Fieber überstanden, in den Schlafpausen las ich „Dunkelgrün fast schwarz“ und „Schlaf auch du“, beides Bücher die es in sich haben, die Tiefen ausloten und nicht zuletzt, hervorragend geschrieben sind.

Ein ruhiger Sonntag liegt vor uns, nachdem der gestrige Tag gespickt war mit herausgehobenen Momenten.

Wer war der alte Mann der im Zug nach seiner Tochter suchte?

 

 

Eine Antwort auf „Sonntag

  1. Nicht düster, und doch irgendwie mit der frischen Brise einer Wiederaufgestandenen geschrieben. Erwartungsvoll – und so, als wäre mit der Krankheit eine neue Stufe im Leben erklommen…

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