Proust lesen Tag 11-In Swanns Welt-S.200-220

Falckenstein/Kiel

 

Swann ist gefallen, weil er unstandesgemäß heiratete, Vinteuil ist gefallen, weil seine Tochter mit ihrer Freundin zusammenlebt. Vinteuil ist nun tot, er hat ausschließlich für seine Tochter gelebt, war aber von Gram gebeugt über deren „Verirrungen“.

Marcel hat sturmfrei und nutzt die Zeit nicht zum Partymachen, sondern geht spazieren und schläft am Seeufer gegenüber dem Hause Vinteuil ein. Beim Aufwachen beobachtet er das Frauenpaar, die sich in sadistischer Weise über das Bildnis des verstorbenen Vaters lustig machen. Marcel versucht diesem Treiben auf den Grund zu gehen und hält das Aufkeimen der Lust im nicht konformen Kontext, für die Ursache. Lust die nicht sein darf, da nicht heterosexuell.

Ein Tag am Meer: Bedeckter Himmel und leicht sich kräuselnde Wellen. Die Möwen lungern gierig über dem morgendlichen Frühstück. Sie werden fùndig. Das Weiß des Gefieders am Himmel. Die Stenaline nimmt Kurs auf den Kieler Hafen. Sand, Muscheln, Steine, Kinder mit Lichtschutzfaktor 50 eingecremt, sonnenhutbeschirmt buddeln im Sand. Halbe Krabben werden herangeschleppt, Seegarnelen beobachtet. Frachter ziehen ihre Bahn. Plötzlich ein unvermuteter Regenguss; kurz danach wird es wieder warm. Donnergrollen im Hintergrund. Hundsrosen zwischen Schilf und Sand, Dreimaster kreuzen.

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