Proust lesen Tag 64-Im Schatten junger Mädchenblüte-Erster Aufenthalt in Balbec-Albertine

„Da es sich nicht um Damen handelt, sondern um „Dirnen aus dem Volk“, kündigt sich hier die Herrschaft eines neuen Menschentypus an, für den die aristokratische oder intellektuelle Welt zwar Verachtung zeigen kann, von dem sie aber hinweggefegt oder ignoriert wird, was dasselbe ist. Die Unterschichtsgrazien sind nicht mehr nur Anhängsel der Reichen oder solcher Leute wie Bloch, sondern souveräne Herrscherinnen.“ (Jochen Schmidt, Schmidt liest Proust).

Ein Schönheitsfleck auf dem Gesicht Albertines, der mal hier und da auftaucht. Für Marcel ist Albertine eine „radfahrende Bachantin“, „orgiastische Muse des Golfspiels“, die immer wieder auf neue Weise wirkt. Heute ein geröteter Fleck auf ihrer Schläfe, den Marcel als nicht besonders schön empfindet, eine unvermutete Schüchternheit, „eher befangen als erbarmungslos.“

Die Albertine vom Strand gibt es nicht, sie ist frei erfunden, ihr versprach er ihre Liebe. Nun fühlt sich der junge Mann verpflichtet, das Versprechen aufrecht zu erhalten, nun aber eben mit dem stellvertretenden Teil der wirklichen Albertine. Naja, und immerhin gibt es einen Ausweg. Wenn schon nicht Albertine seinen Vorstellungen entspricht, dann könnte er doch den Rest der kleinen Schar etwas näher kennenlernen.

Und die kleine Schar, in anderen Übersetzungen die kleine Bande, muss es in sich haben. Wohlerzogene Mädchen dürfen sich im Kasino nicht aufhalten, weil sie womöglich sich dort von „braungebrannten Jungfrauen“ unangemessene Verhaltensweisen abschauen könnten.

Kiel

Was für eine Hitze. Ich reibe die Katzen mit Wasser ab um eine möglichst krosse Kruste zu erhalten. „Mein Gott, warum lasst ihr euch denn freiwillig braten?“ Näpfe und Teller mit davWasser, auch die Pflanzen werden morgens gegen 6.00 Uhr gegossen. Nächste woche sollen die Temperaturen auf 35 Grad ansteigen.

Den Tag mehrheitlich mit Proust verbracht. Die Begleitlektüre von J.S. Tomas eröffnet neue Räume.

Abends mit Sina beim Bootshafensommer gewesen. Ich fuhr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, weil meine ganze nicht vorhandene Muskulatur streikte, die gestrigen 36 km Fahrradtour waren wohl zuviel. Sina will wieder nach Berlin. „Die Kinder sind groß. Was soll ich noch hier?“ Ist es wirklich so, dass wenn man an dem Platz an dem man ist nicht glücklich ist, man nirgendwo glücklich wird. Oder stimmt das nur bedingt? 

Am intensivsten war für mich die Zeit des Herumreisens ( Kinder und Familie ausgenommen), nachts in Antibes am Strand, Genua, Nizza, Kephalonia, Santorin, Prag, Budapest, Sopron, Palermo. Ein halbes Jahr sah ich mir all die Orte an, von denen ich nie gedacht hatte sie einmal sehen zu können.  Ich reiste allein, nahezu ohne Geld.Vielleicht war das die einzige Zeit, in der ich wirklich intensiv wahrnahm. (Kinder und Familie ausgenommen)

Zurück zu Kiel

Ich kenne Kiel selten von dieser Seite, locker, flippig, leicht. Selbst die Punkrockmusik machte Spaß. Diese lebendige, unkonventionelle Seite erlebe ich sonst nur in Hamburg (weiter reicht mein Radius nicht). Aber das hat mit Kiel wohl wenig zu tun, sondern mit dem fremden oder gewohnten Blick  mit dem man einer Stadt begegnet.

 

 

Proust lesen Tag 63-Im Schatten junger Mädchenblüte-Liebe und Projektion-Erster Aufenthalt in Balbec-Elstir

„Was kannte ich von Albertine? Eine oder zwei vor das Meer gestellte Profilansichten, die bestimmt weniger schön waren als die der Frauen von Veronese…“

Seitdem Marcel Albertine sah, führt er innere Dialoge mit ihr- der vorgestellten Albertine. Die wirkliche Albertine, jene vom Strand, erfüllte die Rolle der Erstbesetzung eine Silhouette, jene Albertines die dazukgekommen waren, sind erfunden.

Marcel bekommt als Entschuldigung von Elstir ein Bild der Miss Sacripant in der Marcel die frühere Odette erkennt. „Eine  magere, eher unschöne junge Person mit bauschigen Haar und angespannten Gesichtszügen. “ Das Porträt war vor jener Zeit gemalt, da Odette durch Disziplinierung ihrer Züge aus ihrem Gesicht und in ihrer Gestalt…“ jene Odette der erfolgreichen Kokotte und späteren Madame Swann gemacht hatte.

Zwischen Odettes alten und neuen Erscheinungsbild liegen Welten, es fällt schwer in diesem Bildnis die jetzige Madame Swann zu erkennen. Marcel versteht nun auch, das Elstir jener Maler ist, von dem im Salon der Verdurins allenfalls spöttisch gesprochen wurde.

Er spricht Elstir darauf an. Jener antwortet, dass niemand in der Phase seiner Jugend Dinge getan oder gesagt hat, zu denen er heute kaum noch stehen kann. „Man kann die Weisheit nicht fertig übernehmen, man muss sie selbst entdecken auf einem Weg, den keiner für uns gehen und niemand uns ersparen kann, denn sie besteht in einer bestimmten Sicht der Dinge.

“ „…denn das Dasein hat eigentlich nur an jenen Tagen Sinn, wo der Staub der Realitäten magischen Sand mit sich führt, wo irgendein banaler Vorfall etwas romanhaft Bedeutungsvolles bekommt. Für Marcel kehrt sich eine Sichtweise um. Er suchte bisher die Schönheit im Herausgehobenem, nun beginnt er nach der Schönheit im alltäglichen zu suchen.

Saint Loup reist ab. Marcel trifft Albertine erneut im Atelier und  erkennt sie kaum. Wandelbare Albertine

Kiel

Das Auto ist kaputt und so bin ich gezwungen alle Wege mit dem Rad zu erledigen, das dauert. Es ist warm und sonnig, in der Stadt ist Bootshafensommer. Tatsächlich beginne ich die Personen aus der Recherche im Jetzt zu erkennen, Odette mit dem schweren Blick, die kleine Schar…..

Die Katzen haben die Nacht zum Tag gemacht und tobten durchs ganze Haus.

Ein kleines Eichhörnchen mit fuchsroten Fell sprang mir vor das Rad. Eine leichte Brise Sommerwind. Sommersonnige Tage.

Proust lesen Tag 62-Im Schatten junger Mädchenblüte-Erster Aufenthalt in Balbec-wandelbare Albertine

Im Atelier von Elstir findet Marcel Inspiration und erhält Lektionen im wirklichen Sehen. Elstir, der von Marcel gehört hatte, wie enttäuscht dieser von der Kirche Balbecs war, zeigt ihm das mythologische, religiöse und verborgene Wissen, welches in Reliefs und Architekur von Balbecs Kirche  eingeschrieben sind.

Weiterhin wartet Marcel auf die kleine Schar, insbesondere auf Albertine, diese aber taucht immer da auf wo er sie nicht vermutet. So streift Marcel mit Elstir lange am Strand entlang. Er versucht den Maler in ein Gespräch zu verwickeln, um möglichst bis ans Ende der Promenade  zu gelangen,  an der er die kleine Schar vermutet. Vergebens.

Es wurde Abend; wir mußten heim; ich geleitete Elstir ein Stück zu seinem Haus zurück, als plötzlich, wie Mephisto vor Faust“, am Ende der Straße gleich einer unwirklichen, diabolischen Konkretisierung einer meiner eigenen entgegensetzten Wesensart, jener fast barbarischen Vitalität….“ die kleine Schar auftaucht.

Hier an dieser stelle ein Ausflug zum Erscheinungsbild von Albertine, so wie sie Marcel wahrnimmt.

Erste Begegnung an der Promenade in Balbec:  gassenjungenhaft, tief über die Augen gezogene schwarze Polomütze, gerade Nase, blitzende, lachende Augen, geranienfarbener Teint, matt schimmernd-blass, brünett, stolz, unbewegliches Gesicht, groß

2. Begegnung: Albertine mit Gouvernante am Haus: schwarze strahlende Augen, etwas geraderes Profil, Nasenflügel etwas länger, füllige Wangen, rosiger Teint

3.Begegnung: am Fenster von Elstirs Atelier: volle Wangen, forschender verweilender Blick, Schönheitsfleck am Kinn.

4.Begegnung jetzt auf dem Heimweg mit Elstir: Ist es Albertine deren Gesicht Marcel erscheint, als sähe es aus wie ein Kuchen?

„Ich habe gesagt, daß Albertine mir an jenem Abend nicht als die gleiche erschienen war wie an den vorhergehenden und daß sie mir überhaupt jedesmal anders erscheinen sollte. Doch ich spürte in diesem Augenblick, daß bestimmte Veränderungen in Aussehen, Bedeutung und Größe eines Menschen auch von der Wandelbarkeit gewisser zwischen diesem  Wesen und uns bestehenden Gegebenheiten abhängen können,…“

Das so erhoffte ist eingetroffen, aber jetzt macht Marcel einen rückzieher.

Er bleibt stehen, verweilt an einem Schaufenster, lässt den Maler Elstir vorgehen, der die Mädchen kennt,  in der Gewissheit den jungen Damen gleich vorgestellt zu werden. Die Aufregung, die Sehnsucht ist schon der nahen Sättigung, der Erfüllung  gewichen. ER wird sie kennen lernen. Elstir aber, lässt die jungen Damen ziehen, ohne sie Marcel vorgestellt zu haben.

Marcel im Bedauern die Gelegenheit nicht ergriffen zu haben, sinnt über die verschiedenen Albertines nach: Jener der er am Strand zum ersten Mal begegnete, Jener vom Vortag am Fenster von Elstirs Atelier und der Albertine von heute. Um sie so zu sehen, wie er sie beim ersten Mal sah, müsse er aus der Situation herausgehen.

Kiel

Wieder zu Hause. Es ist nichts Bemerkenswertes passiert. Geputzt, gewaschen, aufgeräumt und vermeintlichen Johannitern mit dubiosen Spendenzetteln die Tür gewiesen.

Der Beginn der heutigen zwanzig Seiten, erinnerte mich an eine Studienfahrt nach Chartre. Eine Woche verbrachten wir, damals vor 25 Jahren,  lernend in der Kathedrale, die wir mit jeder dort verbrachten Stunde immer tiefer begriffen.

Das andere betrifft den ersten Eindruck beim Wahrnehmen einer neuen Begegnung und das das was man im ersten Moment wahrgenommen hat, eventuell nicht noch mal auftaucht, wenn man die Person näher kennenlernt. Trotzdem bleibt das Bild im Inneren erhalten, ist wie losgelöst von den Wahrnehmungssplittern die später dazugefügt werden.

Warmer Tag, bedeckter Himmel, kein Regen, ein Jahrhundertsommer.

 

 

 

Proust lesen Tag 61-Im Schatten junger Mädchenblüte-Albertine

Proust: da ich auch heute keinen Computer zur Verfùgung habe, gibt es nur Stichpunkte. Marcel trifft auf Elstir dem Maler. Sie sprechen über die Kirche in Balbec und darüber was einem verborgen bleibt, wenn man zu flüchtig wahrnimmt.

Und Marcel trifft Albertine im Atelier von Elstir.

Plõn:

Morgens lange die Stille genossen, gelesen, gefrühstückt, wieder eingeschlafen. Luise war arbeiten und so hatte ich das Haus für mich allein. Erst hier werde ich meiner Erschõpfung wirklich gewahr. Eine Fahrradtour zum Cafe am Fluss,“zähe Trockenheit der sonnenverbrannten Erde, die nur dank der Transparenz der Ferne und dem Schatten der Bäume unter leichten Schleiern lag“. Später ein  Eiskaffee im Cafe direkt am Fluss. ein Fluß, der unter den brücken der Stadt hindurchgleitet“, Proust, der Geruch nach Brackwasser, „unbewusstes Wohlgefühl dieses Sommertages“.  Eine lärmende Entengruppe. Die allleinerziehende Mutter zeigt ihren Küken die Stadt vom Fluss aus und führt ihnen immer wieder vor, wie sie durch das Fliegen hinauf zum Holzboden des Cafes gelangt, dort gibt es Krumen aller Art. Die Erpel schwimmen in Erpelgruppen herum. In der sengenden Wärme fahre ich zurück. Luise ist von der Arbeit heimgekehrt, hat Kaninchen, Meerschweinchen, Hahn und Hühner und die Katzen versorgt und möchte nun an den See.  Wir  essen fürstlich in einem Restaurant, beobachten die Gäste um sie zu klassifizieren und klönen. Auf dem Rückweg steigen wir Wendeltreppen hinab, gehen am Seeufer entlang, folgen kleinen Gassen. Es ist bereits dunkel als wir in ihrem Garten die Babykaninchen in den Stall bringen, die Pflanzen gießen. Ich schlafe im Zimmer ihrer abwesenden Teenagertochter, das Dachfenster verhangen mit Decken die die Hitze abwehren sollen. Morgen geht es wieder nach Hause

Proust lesen Tag 60-Im Schatten junger Mädchenblüte-Erster Aufenthalt in Balbec

Plön

Luise hat Fluchthilfe geleistet, ich bin getürmt.Terezia Mora sprach heute morgen im Interview, dass es auch eine Aufgabe sein koennte, immer in dieselbe Sackgasse zu laufen. Ihr Statement zur Situation in Ungarn passgenau und scharfsinnig. Es geht mir noch immer besch….Bei Luise ist Stille, ein paar krähende Hühner, Kaninchen und Meerschweinchen, das Haus lebt anders. Hier feierte ich allein ins neue Jahr hinein, lesend.

Es ist ein Zufluchtsort, wenn das Leben zu sackgassig wird und ich mir Filme wie Brot und Tulpen oder Tajnosti ansehe.

Keine weiteren Internas , es geht weiter mit Proust, den ich heute kaum lesen konnte, weil es ständig laermte, klapperte, ein Handy summte, Musik dröhnte.

Proust: Marcel versucht sich gesund zu erhalten, um das Buch welches er einmal schreiben will möglich zu machen. Er trinkt keinen Kaffee, geht früh schlafen bis er ins Rivelle geht und dort dem Alkohol zuspricht. Im Rausch verschwindet alles was bisher von Wichtigkeit war, die Gegenwart aber ist voller intensiver Reize. Marcel ist für diesen Abend ganz bei sich.

Proust lesen Tag 59-Im Schatten junger Mädchenblüte-Die Faszination Albertine

Kiel/Kaliforniendav

Heute beginne ich zuerst mit dem Privaten, mit den Alltagssequenzen und warum an einem einzigen Tag, zudem nach durchwachter Nacht, sich sämtliche Krisen zu bündeln scheinen. Was für ein besch…..Tag, trotz Sonne, Strand und Urlaub.

Und Karla hat es auch erwischt. Ein Lehrer dem sie unglaubliche Fortschritte in ihrer Stimme zu verdanken hat, hört auf zu unterrichten. „Was soll ich denn jetzt machen Mama?“, fragt sie. Manchmal habe ich keine Antworten.

Und heute gibt es vor Proust erstmal Kazantzakis, weil mir die Sätze die ganze Zeit im Kopf herumschwirren und sie vielleicht Ruhe geben, wenn ich sie hier freilasse:

Für H.

„Ich räume mein Werkzeug zusammen, Gehör, Gesicht, Geruch, Geschmack, Gehirn. Es ist nun Abend geworden, der Arbeitstag geht zu ende, ich kehre wie ein Maulwurf nach Hause in die Erde zurück. Nicht, als ob ich des Arbeitens müde geworden sei, ich bin nicht müde, aber die Sonne ist untergegangen.“

Ich werfe einen letzten Blick um mich, von wem soll ich Abschied nehmen? Wovon soll ich Abschied nehmen?

„Wem soll ich meine Freuden und meine Traurigkeiten anvertrauen, die die heimlichen donquichottischen Sehnsüchte der Jugend, den harten Zusammenstoß  später mit Gott und mit den Menschen, und schließlich den wilden Stolz, den das Alter kennt…Wem soll ich sagen, wie viele Male ich beim Hinaufklettern mit den Füßen mit den Händen auf dem steilen, steinigen Wege Gottes abglitt und hinabfiel, wie viele Male ich blutend aufstand und von neuem hinaufzuklettern begann.“

Proust: heute nur zehn Seiten

Marcel oder der Erzähler geht der Frage der Faszination und Projektion nach. Fasziniert uns was uns fremd ist und dessen Qualitäten wir uns gern zu eigen machen würden?  Marcel und das ist für mich schwer nachvollziehbar, hat sich zunächst in die ganze Mädchengruppe verliebt. bzw. ist fasziniert von ihr. Er will das Fremde in etwas eigenes umwandeln.

 

Proust lesen Tag 58-Im Schatten junger Mädchenblüte-Erster Aufenthalt in Balbec-Die kleine Schar

Jetzt taucht Albertine auf. Lässig ihr Fahrrad mit einer Hand vor sich her schiebend, inmitten ihrer Freundinnen. Die anderen tragen Golfschläger, ihre Aufmachung unterscheidet sich von allen anderen jungen Mädchen in Balbec. Marcel kann sie keiner Klasse zuordnen. Sie beherrschen ihre Gesten, ihre Körper sind durchtrainiert, ihr Gebaren enthüllt ihre kühle, oberflächliche, harte Natur, zusammengefunden aus dem Widerwillen gegen alles Verweichlichte, Nachdenkliche, Ungeschickte. Sie empfinden sich als eigene Rasse.

So ziehen sie über die Strandpromenade wie ein neuer Komet am Himmel. Eine Bankiersfrau hatte ihren pflegebedürftigen Mann im Schutze des Musikpavillons auf einen Faltstuhl hingesetzt. „Das Podium der Musiker bildete über seinem Kopf ein natürliches, verlockendes Sprungbrett, auf dem ohne zu zögern die Älteste der kleinen Schar ihren Anlauf nahm, dann sprang sie über den erschrockenen Alten hinweg, wobei sie seine Strandmütze mit ihren gewandten Füßen berührte-zum Ergötzen der anderen Mädchen…“

„Der alte Knabe kann einem leid tun; der kratzt sicher bald ab“, bemerkte eines der Mädchen mit rauer Stimme und in halb ironischem Ton.“

Was wenn die Golfschläger Baseballschläger wären? Diese Frage tauchte damals im Seminar auf. Sah Proust das Einbrechen einer neuen Zeit voraus? Weit voraus?

Hamburg

Im Musical gewesen, großes Kino. Ich weiß nicht ab wann hier etwas unter Werbung läuft.

Später am Strand gesessen und gepicknickt. Ich mag Hamburg sehr.

Sah aus als gäbe es eine Wohnung im Container. So ein Tinyhouse das wär mal was.