Proust lesen Tag 116-Sodom und Gomorra- Albertine-Hambacher Forst

Kiel:

Trotz täglicher Kurkumamilch kam dann auch noch das Fieber.

Also, was macht man, wenn man eigentlich lieber arbeiten würde, aber gezwungen ist zu Hause zu bleiben? Ich begann den Tag mit Vera F. Birkenbiehl, die ich bis dahin noch nicht kannte. Danke Pia!

Ein ganz wunderbarer ironischer, weiser und neurobiologisch fundierter Vortrag über die Heilkraft der Positivität, vorgetragen in atemberaubender Geschwindigkeit und sprühendem Esprit. Etwas an ihrer Körpersprache irritierte mich. Später las ich: sie ist Asperger Autistin gewesen.

Ich beobachtete einen Ohrenkneifer, der eine Ameise unter die Fuge der Holztreppe schleppte.

Am Nachmitag sah ich mir Charlies Schokoladenfabrik auf englisch an. Der Humor Willi Wonkas liegt mir sehr.

Ein warmer Tag, spätsommerlich, aber viel bekam ich davon nicht mit.

Erst jetzt lese ich; ein junger Journalist kam im Hambacher Forst zu Tode. Was für eine bittere Nachricht.

Die Räumung wurde vorerst ausgesetzt.

Proust: Marcel und Albertine verstricken sich in Nähe und Distanzkämpfe.

4 Antworten auf „Proust lesen Tag 116-Sodom und Gomorra- Albertine-Hambacher Forst

  1. Das Herz auf dem rechten Fleck hat eine, die arme Ameisen beobachtet und junge Journalisten betrauert, bzw. hier von solchen und mehr Lese- und Lebensdingen schreibt. Von echten Ungeheuerlichkeiten manchmal!

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