Proust lesen Tag 129-Sodom und Gomorrha _Ankunft in La Raspeliere

Proust: Madame Verdurin erhält Nachricht darüber, dass ihr Pianist Dechambre, der die Mittwochabende seit 25 Jahren begleitet hat, gestorben ist. Für Madame Verdurin zählen nur die Lebenden und so entschuldigt ihr Gatte diese Fühllosigkeit mit übergroßer Trauer.

Der kleine Clan wird von Kutschen am Bahnhof abgeholt.  „Begrünte Hügelkuppen senkten sich hinab bis ans Meer, in breiten Weidegründen, denen die Sättigung durch Feuchtigkeit und Salz eine samtige Dichte und lebhaft kontrastierende Töne verlieh. „“Inselchen“ und zerrissene buchten, Sommerhäuser die fast fast alle von Malern gemietet waren, frei umherlaufende Kühe-Idylle pur.

In Raspeliere stehen Verdurins im Smoking zum Empfang bereit, nur Marcel trägt ein Jackett, es ist ihm unangenehm,

Eine weitere Nachricht erreicht die Verdurins: Morel wird kommen, „muss „aber seinen alten Onkel Charlus mitbringen, was zu allerhand Irritation führt. Man scheint Charlus hier wenig zu schätzen. 

Kiel: Laue Oktoberluft, eher ein Rest von Altweibersommer. Der Himmel brennt morgens und abends in  Hellblau und Pink.

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