Abenteuerliche Nachtfahrt von Hamburg nach Kiel mit sich lösenden Radmuttern und stürmischen Böen

Der Wind peitschte den Regen gegen die Autobahnabgrenzungen, wie Gischt. Wir fuhren durch die Nacht, ins Gespräch vertieft, Hamburg lag schon eine Stunde hinter uns. Der Bus begann zu dröhnen. „Fahr mal langsamer“, sagte ich zum Gatten „Irgendwas stimmt nicht.

Das Gespräch verstummt, angestrengtes Lauschen. „Das ist ein Rad, fahr mal ran.“

Vier Radmuttern des linken Hinterrades hatten sich gelöst, die fünfte Radmutter war irgendwo auf der Autobahn verblieben. „Hast du die Reifen kürzlich gewechselt?“ Der Gatte schüttelt den Kopf. „Nein“. Das unangenehme Gefühl, das einen beschleicht, wenn man bei 120 km/h feststellt, das das Gefährt nicht hält.

I

 

11 Antworten auf „Abenteuerliche Nachtfahrt von Hamburg nach Kiel mit sich lösenden Radmuttern und stürmischen Böen

  1. So einen mieserablen Streich hat man mir auch mal gespielt und keiner in meiner Familie fand das witzig. Ich bin froh, dass bei euch alles nochmal gut gegangen ist. Danach fuhr ich jahrelang nur noch mit Felgenschlössern!

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s