Proust lesen Tag 135-Sodom und Gomorrha-Charlus und Aimee

Kiel:

Es ist fast Höchststrafe zu nennen: Drei Wochen Herbstferien und keine Möglichkeit Urlaub zu machen. Das Haus befindet sich noch immer im Belagerungszustand. Ich bin erschöpft vom stetigen Trubel, dem Hamsterrad und trotz dessen, dass mir die Arbeit wirklich Spaß bringt.

An was von diesem Tag würde ich mich später noch erinnern?

An diese sommerlichen Temperaturen, die ich zu diesem Zeitpunkt satt habe. An Anna und Maria, die den dritten Tag in Folge an ihrer Torte backen?

An den Streit über Haushaltsbewältigung, an die seltsame Schwere, an das Buch Asymetrie? An das Bedürfnis nach Stille? An das fröhliche Lachen von Karla und Janne, als sie nach einer Shoppingtour im Twinlook hier ankamen. An die Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof, an die Hornisse im Kompost?

Manchmal suche ich bei Anna, der Ältesten nach den fröhlich offenen kindlichen Zügen von früher. Es fällt mir schwer sie zu finden und manchmal oder heute erfasst mich Wehmut nach der Zeit, als die kleinen Dinge noch von Bedeutung waren. Man konnte die Welt noch zusammen entdecken. Das Staunen verlernt sich schnell. Warum vergeht die Zeit immer schneller?, fragt Karla oft. Ich erzähle dann etwas von weniger neuen Eindrücken, Achtsamkeit, Gewohnheit.

Proust: Ich bin so gnadenlos müde , dass ich wohl leider wenig zu sagen haben werde. Charlus wollte Aimee, Aimee merkte das aber nicht und fiel aus allen Wolken, als er von Charlus einen melancholischen Brief bekam.

Das Automobil lässt Entfernungen schrumpfen. Ich finde das schade, denn ich bange um die Langsamkeit, das Innehalten, das Gehen. Die Seele wird nicht mehr Schritt halten können mit den technischen Neuerungen.

Marcel hat den mut Madame Verdurin auszuladen.

Proust lesen Tag 111-Guermantes-einsamer Charlus-Köthen

Proust: Charlus macht Marcel ein Angebot, welches dieser nicht versteht. Er muss wirklich auf den Kopf gefallen sein. Man Marcel, das merkt doch ein Blinder mit Krückstock!  Die Szene kam mir bekannt vor. Und so war es denn auch. In die Schlöndorff Verfilmung von Proust reingesehen, Schlöndorff hat diese Szene wunderbar ins Bild gebracht. Charlus gebärdet sich mal wie ein Wahnsinniger, wie aus einem Shakespeare entsprungen, dann aber auch nah, ernst, maskenlos- er begehrt Marcel. Ich bin mir nicht sicher, ob es Marcel wirklich nicht verstand oder nicht verstehen wollte. Erst bei Schlöndorff habe ich Charlus zum Teil begriffen, der davon spricht, das man im Garten Fuchsien und Begonien pflegt und doch eigentlich nur  zur Kompensation der Einsamkeit, die der Suche nach dem Menschen entspringt der einem versteht, zu einem gehört.

Sie ging mir nah, diese Szene.

Es geht also weiter mit Proust. Mit Guermantes bin ich nun fast durch und irgendwann wird es in der Suche um den Zerfall der bestehenden Gesellschaft gehen, allein das lässt mich schon dranbleiben, aber eben auch diese Fähigkeit Prousts sich in die tiefsten Feinheiten der seelischen Landschaft einzufühlen und zu verstehen.

Kiel: Dieses linke Schulterblatt macht mich wahnsinnig, als Kassenpatient darf ich drei Wochen auf einen Orthopädentermin warten, was verhältnismässig gut ist, nur eben nicht mit den Schmerzen und meine Arbeit braucht ein funktionierendes Schulterblatt! Der Gatte brachte mir hochdosiertes Ibuprofen in der Pause, nur so kann ich beim Schuhe zubinden noch helfen.

Im Buchladen gewesen, was immer ein Fest ist, aber den Goethe (Wanderjahre) hatten sie nicht vorrätig. Im Stern die Rede von Köckert gelesen, die ich gestern bei Buzzfeed gesehen hatte, aber nicht verstand, weil die Tonqualität so schlecht war. Ein Aufruf zur Gewalt , Köthen als Bühne für die Rufe nach Widerstand. Was mich nervte war, dass in den Medien ausschließlich von Neonazis die Rede war, ja es waren mindestens 500, ohne auch die normalen Leute zu erwähnen, die auch dort waren. Beides gehört meiner Meinung in die Berichterstattung, die Neonazis, die Anderen, die Rede mit dem Aufruf zur Gewalt und der Androhung von Kellerverliesen für die „Flitzpiepen der Presse.“(Köckert)

Schwierig fand ich auch, dass relativ schnell bekanntgegeben wurde, dass das Opfer in Köthen einem Herzinfarkt erlag. Das ist richtig und juristisch sicherlich von Belang, aber es mildert doch nicht die Gewalt der Fußtritte gegen den Kopf  und wirkt somit auf mich wie eine Abmilderung. Die Berichterstattung empfand ich als einseitig, mal in die eine, mal in die andere Richtung lückenhaft und scheint tatsächlich sich eher dem zuzuwenden was die meisten Leserzahlen herbeischafft.

Schwierige Zeiten

Ansonsten: sonniger Tag, noch relativ warm, Wespen und Hornissen teilen sich den Garten. Die Bienenweidenblumen beginnen tatsächlich jetzt noch zu blühen. Karlas und Annas neue Schule ist toll. Karla sagte: „Wir lernen da nicht nur für den Kopf, sondern noch so viel mehr und irgendwie sind die Lehrer mehr bei uns-(im Sinne von näher an uns dran. )

Umfrage: Wie geht es euch eigentlich mit dem Proustprojekt? Langweilt es? Ist es schwierig, nicht selbst die Recherche lesend, einzutauchen? Ich überlege wie ich es in Zukunft weiter angehen lasse. Es gäbe ja auch die Möglichkeit ein Nebenproustblog aufzumachen.

Dieser Blogeintrag ist mit der heißen Nadel gestrickt, ich bitte das zu entschuldigen.

 

Kurze Proustpause-Tagebuchbloggen

 

Bei Frau Brüllen ist wieder Tagebuchbloggen und ich bin mit dabei.

„Julius was würdest du eigentlich machen?“, frage ich meinen 14 jährigen Sohn. Ich sitze nach der Arbeit zufrieden, aber erschöpft im Lesesessel und überlege ob ich es wagen soll oder nicht.

„Du weißt ja, ich hab da jeden Tag dieses Proustprojekt und bisher war es für mich auch okay mal müde zu lesen und Gefahr zu laufen, nur einen minimalen Teil mitzubekommen. Aber jetzt bin ich an einer Stelle, an der es wirklich schade wäre Disziplinlesen auszuüben.“

„Heißt es nicht Qualität vor Quantität?“, fragt der Sohn lächelnd und geht die Treppen hinauf.“ Ich lege Proust erleichtert zur Seite. Karla hat morgen Geburtstag, ich darf noch ihren Geburtstagstagstisch decken. Und sonst?

Was habe ich heute eigentlich gemacht?

8.00 Uhr auf dem Parkplatz gestanden und nach Jemanden Ausschau gehalten der mir beim Tragen der Apfelkisten helfen könnte. Irgendwann kam C. und half tragen.

Apfelsaftpresse im Garten aufgebaut, Waschanlage, Tische mit Brettern und Messern.

In der noch kühlen morgendlichen Herbstluft prasselte ein Feuer und erzeugte diesen typischen würzigen Herbstduft mit Spuren von Äpfeln und Holzfeuer. Die Bosköppe waren ergiebig. Die Kinder zerkleinerten mit Feuereifer Äpfel, schredderten, kurbelten und jubilierten als der goldgelbe Saft in den Topf floss.

Zum Mittag gab es Safranreis mit Hackfleisch, später Blaubeerpudding. Gegen 17.00 verließ ich die Kita, telefonierte, Whats appte, hing Wäsche auf.

Ich genieße den früheren  Einbruch der Dunkelheit, der einem das schlechte Gewissen nimmt. Nur noch schnell den Kuchen aus dem Ofen nehmen, den Geburtstagstisch decken  und dann schlafen, ich bin so müde.

Mit Proust geht es spätestens Samstag weiter.

Proust lesen Tag 110-Guermantes-Charlus

Kiel:

das Gefühl am Morgen, wenn man einem veganen Schokoladenkuchen an welchem man 3 Stunden herumgebacken hat, dann als Zwieback aus dem Ofen holt. Der erste allerdings schmeckte göttlich.

Der Hund war auch weg. Luna ist scheinläufig, da war die Kastration wohl nur zur Hälfte erfolgreich. Ich kaufte Kuchen dazu, holte den Hund aus dem Wald. Dann wurde es ruhiger. Mit den Kindern mit dem Handrasenmäher gemäht.

Nach der Arbeit, Katzenklo komplett gereinigt, Futterstelle gesäubert, Wäsche bewältigt, Bad geputzt, gesaugt, gewischt, aufgeräumt, Fallobst aufgelesen, Boskop geerntet. Die Pubertiere scheuchte ich in den Apfelbaum. Und schon war es 20.00 Uhr…..

Yulia hat mich in eingeladen mit ihr in die Staatsoper in Hamburg zu gehen, aber so mitten in der Woche schaff ich es im Moment einfach nicht.

Nachts geträumt, ich säße am Strand vor dem Zelt, ein Feuer wärmte und  ich sagte zu jemanden: ach die Familienzeit, die hat mir schon manchmal viel Disziplin abverlangt.

Innenpolitik: Es wird überlegt die AFD vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Götz Kubitschek sagt, solche Demonstrationen solle man die AFD besser nicht machen lassen, sondern Leuten überlassen die es können.

Die Gegenstimmen werden lauter, 68 000 Konzertbesucher in Chemnitz.

Hab mir das Buch: Ein Platz an der Sonne geholt

Proust: Bert hatte Recht. Die Begegnung mit Charlus ist ein Knüller. Aber diesen Teil würde ich gern wach und am Stück lesen. Es soll mir nichts entgehen.

Proust lesen Tag 109-Guermantes-Chemnitz

Kiel:

Nach dem Hamburgtag gestern, begann der Morgen damit, dass ich mein Auto überbrücken musste weil ich das Parklicht angelassen hatte. „Was für ein Start in den Montagmorgen!“, rief mir eine junge Frau mitleidig zu.

Es wurde noch einmal warm, der Hornsauerklee blüht und es sieht aus als würde die Magnolie zur dritten Blüte ansetzen. Ich war lange auf Whats App, freute mich über den wunderbaren Blumenstrauß der Nachbarin, beschriftete Marmeladengläser, kaufte ein, buk Kuchen. Die Katzen sonnten sich auf der Dachterasse, ich verwaltete die Wäsche, während auf Whats App Bewegung war.

Anna hatte ihre erste Übungsstunde auf dem Verkehrsübungsplatz.

Innenpolitik: In Chemnitz findet ein Protestkonzert statt, ein wir sind mehr Konzert. 50.000 Gäste.

Habe gerade gelesen, dass auch in Kiel eine „Wir sind mehr“ Demo stattfindet. Kiel ist in der „Bild“ (Werbung) 4000 Demonstrierende.

Proust: Es ist so wie es Jochen Schmidt sagte: nach gefühlten hunderten von Seiten Salon, bemerkt Madame de Guermantes, dass es bei ihr an diesem Abend todlangweilig wäre. Es fühlt sich an als würde Proust sich über den Leser lustig machen. Ich habe mich so dermaßen gelangweilt im Salon der Madame de Guermantes!

Proust lesen Tag 108-Sonntag-Guermantes

 

Ich stelle mich weder links noch rechts auf. Ich bin nicht jüdisch, evangelisch, katholisch, nicht Hindu, nicht Muslima, aber auch nicht atheistisch. Ich hänge nicht einer Pädagogikrichtung an, ich glaube nicht die Wahrheit zu kennen, ich bin gegen Dogmen und für selbstständiges Denken. Ich versuche mir ein Bild zu machen von der aktuellen, innenpolitischen Lage, immer habe ich das Gefühl nicht genug zu wissen, nicht richtig zu interpretieren, ich nehme mir die Zeit nicht mich umfassend zu informieren.

Aber: Chemnitz hat es geschafft in meine Träume einzudringen. Gewalttaten machen mir Angst, egal wer sie verübt und eine aufgebrachte Menschenmenge die brüllt: „auf die Fresse und „keine Gewalt“ macht mir Angst. Wohin entwickelt sich Deutschland?

Proust: Ich bin froh, dass auch Jochen Schmidt, diese Tour durch den Salon als Herausforderung betrachtet. Eine sich anbiedernde Prinzessin von Parma, Abstammungsgenealogien und eine endlose Sucht sich den vermeintlich einem gebührenden Platz zu sichern.

Proust lesen Tag 107-Guermantes

Kiel:

Holunder gepflückt, Quitten auch, ein wunderbarer Herbsttag. Sechzehn Gläser Quitten und Holundermarmelade sind dabei herausgekommen. Brenesselsamen gesammelt, angebraten und zum Salat hinzugefügt. Ein Eichhörnchen sprang mir vor die Füße, es soll ein hartes Jahr für sie werden, die Hitze wirkt sich auch hier aus. Ein wenig gelesen, telefoniert, Gassi gegangen. Ein ruhiger Tag-hier.

Ein Telefonat, in dem es irgendwie wieder um Politik geht. Ich merke an, dass ich nicht verstehe, dass man Gefährder wieder ins Land holt, weil Gefahr besteht, dass sie in ihrem Land gefoltert würden. „Nein, Nein sagt H., so einfach ist das nicht. Das Problem ist, das das Verwaltungsrecht nicht eingehalten wurde. Es gibt Gesetze, Verfahren, die müssen eingehalten werden, sonst öffnet man der Gesetzlosigkeit Tür und Tor. “ das leuchtet mir ein.

Innenpolitik: Trauermarsch der AFD in Chemnitz, mehrere tausend Demonstranten, man sprach von 8000 und 4500 Gegendemonstranten.

Ich denke an dieses Jahr zurück: Es brachte Hamburg, zwei neue Katzen, den Schulwechsel von Anna, politische Veränderungen

Proust: Oriane gibt spitzzüngig zu verstehen, dass sie Charlus für homosexuell hält, denn:

Er trauert komisch um seine Frau: „Er geht alle Tage zum Friedhof und erzählt ihr, wieviele Personen er zum Dinner gehabt hat.“

Sie lebten ja auch wie Heilige zusammen.

ER hat Zartgefühl, etwas Weibisches.—————-

Durch wie viele Salons werde ich noch gehen?

 

Proust lesen Tag 106-Guermantes-noch immer Salon

Hamburg:

Überall Straßenmusiker/innen mit teilweise fantastischen Stimmen. Ich wanderte die Hafencity entlang, wie auch schon im letzten Jahr. Es ist seltsam einen Ort, ein Jahr später wieder zu besuchen, der dann die ihn gespeicherten Erinnerungen wieder freigibt.

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In den Bücherhallen Bücher gejagt, einem kleinen dunkelhäutigen Mädchen beim tanzen zugeschaut, aus dem Cafe kam Applaus und immer wieder diese Hamburgatmosphäre in mich aufgesogen. Ich liebe diese Stadt.

Gegen Zehn war ich zu Hause, fütterte die Katzen, ging mit den Hunden Gassi, fütterte die Hunde und dann todmüde, las ich Proust. Das dabei nicht viel herauskommen kann ist klar.

Proust: Noch immer im Salon von Oriane, wird sich unter anderem geistreich über Victor Hugo und Balzac unterhalten und darüber ob Literatur denn unbedingt das Hässliche in sich sich aufnehmen müsse, dass Leben sei doch schon grausam genug.

Proust lesen Tag 105-Guermantes-Oriane

Proust: An Tagen wie diesen beschränke ich mich allein darauf, niederzuschreiben was haften blieb. Der Ehemann der Madame de Guermantes liebt sie nicht, ihr verhilft seine Kühle und Strenge ihr nervöses Temperament zu erden. Während Oriane mit ihrer Ausstrahlung, ihrem Charme ihren Salon zu dem Salon überhaupt macht, hat ihr Mann wichtigeres zu tun und flattert von einer Liebe zur nächsten. Und so zeigt sich unter der Oberfläche der bezaubernden, schönen, geistreichen Oriane ein zweites Ich, dieses desillusioniert, bitter und müde.

Kiel:

Früh -Spätdienst und Dauerregen. Mit den Kindern im Wald. Wir schlossen die Augen um den Regen noch deutlicher zu hören.

Während Karlas Tanztraining zum Buchladen (eine Kette) gegangen. Ein Buchhändler und eine Buchhändlerin unterhielten sich über den Islam, ob er zu Deutschland gehöre oder nicht. Der Buchhändler sagte, er verstehe die Frauen nicht die den Islam positiv gegenüberständen, denn diese Religion beschnitte die Frauenrechte. Irgendwie ließ mich das an die letzte Predigt denken, die ich vergangenen Sonntag im Radio  zur Beruhigung auf der Fahrtrour gehört hatte, da ging es darum, dass die Frau dem Manne Untertan sei, es war eine katholische Predigt. Das ich mich verfuhr war zwangsläufig.

Die Buchhändlerin jedenfalls, vertrat den Standpunkt, man könne nicht alle über einen Kamm scheren. Das sei ein Totschlagargument sagte der Buchhändler. Ich nahm mir dann Sarrazin, weil er dort rumlag und sowieso gerade überall besprochen wird. Er, Sarrazin hat nichts dagegen, wenn Menschen sich mischen, aber die Migranten wollen das ja gar nicht, weil sie in ihrer Blase leben wollen, später erstreckt er das auf alle Bevölkerungsgruppen. Man will unter sich bleiben, vermutlich führt das irgendwann zu Ethnopluralismus. Ich hätte es polemischer erwartet, mitgenommen habe ich das Buch nicht. Ich finde wenn man Sarrazin auslegt, sollte man auch Sebastian Haffner daneben legen. Man kann nicht nicht Stellung nehmen.

Proust lesen Tag 104-Guermantes und was vom Tage übrig blieb

Kiel:

Der Borretsch blüht und die Bienen kommen in Schwärmen. Der Hornsauerklee blüht auch, zieht die Bienen aber nicht an. Ein paar vereinzelte rote Rosen, orangefarbene Beeren an der Hecke.dav

sdr
Fiona genießt die Aussicht.

dig

Eine Singdrossel in der Vogelkirsche, auch Amseln und Kernbeißer bedienen sich.

dav
Ubu und Luna am toben

Sonniger Tag, ich durfte noch auskurieren.

Proust: Oriane ist geistreich, voller Esprit, um sie wird viel Aufhebens gemacht. Sie mag es nicht, wenn in ihrer Gegenwart die Schönheit einer anderen Frau gerühmt wird.

Dort wo Oriane de Guermantes auftaucht, fühlt man sich geadelt, aber man fürchtet auch ihren Spott, die genaue Beobachtungsgabe und die Schärfe ihres Verstandes.