Proust lesen Tag 79-Guermantes-Telefonfräulein und Tagebuchbloggen

 

 

 

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Proust:

Telefonfräulein: „wachsame Jungfrauen, deren Stimme wir täglich hören, ohne je ihr Gesicht zu kennen, und die unsere Schutzengel in jenem schwindelerregenden Dunkel sind, über dessen Pforten sie eifersüchtig wachen.“

Das Telefon eine neue Errungenschaft mit Stolperfallen. Da beginnt das Stück Holz( Telefonhörer) zu reden, es schwatzt vor sich hin ohne einen Empfänger zu haben. Oder aber: Marcel wird ans Telefon geholt, er erwartet seine Großmutter und erschrickt vor der fremden Stimme mit dem fremden Akzent, eine Verwechslung.

Diese Neuerung macht Angst, Stimme ohne Gesicht, Mimik und Gestik, mit Telefondanaiden die dazwischen reden.

Rückkehr nach Guermantes: nachdem die Großmutter ihrem Wunsch Ausdruck verliehen hat, er möge doch noch weiter in Doncieres bleiben, sie hätte den Eindruck es ginge ihm dort gut, beschließt Marcel seine Abreise.