Proust lesen Tag 108-Sonntag-Guermantes

 

Ich stelle mich weder links noch rechts auf. Ich bin nicht jüdisch, evangelisch, katholisch, nicht Hindu, nicht Muslima, aber auch nicht atheistisch. Ich hänge nicht einer Pädagogikrichtung an, ich glaube nicht die Wahrheit zu kennen, ich bin gegen Dogmen und für selbstständiges Denken. Ich versuche mir ein Bild zu machen von der aktuellen, innenpolitischen Lage, immer habe ich das Gefühl nicht genug zu wissen, nicht richtig zu interpretieren, ich nehme mir die Zeit nicht mich umfassend zu informieren.

Aber: Chemnitz hat es geschafft in meine Träume einzudringen. Gewalttaten machen mir Angst, egal wer sie verübt und eine aufgebrachte Menschenmenge die brüllt: „auf die Fresse und „keine Gewalt“ macht mir Angst. Wohin entwickelt sich Deutschland?

Proust: Ich bin froh, dass auch Jochen Schmidt, diese Tour durch den Salon als Herausforderung betrachtet. Eine sich anbiedernde Prinzessin von Parma, Abstammungsgenealogien und eine endlose Sucht sich den vermeintlich einem gebührenden Platz zu sichern.