Proust lesen- Die Gefangene-wir leben nur mit dem was wir nicht lieben

Nieselregen, Nebelschwaden, Lieblingswetter. Jetzt kehrt Stille ein im Haus. Ich kehre zu Albertine zurück und bleibe gleich beim ersten Satz hängen.

„Wir leben nur mit dem, was wir nicht lieben, was wir einzig in unsere Nähe gezogen haben, um die unerträgliche Liebe zu töten, ob es sich nun um eine Frau, ein Land oder auch um eine Frau handelt, die ein Land miteinschließt. Wir hätten sogar große Angst, die Liebe könne noch einmal beginnen, wenn es von neuem zu einer Abwesenheit käme.“

Ich stimme nicht überein. Das Verliebtsein hört auf, das Fahrwasser der Liebe ist ruhiger. Zum Glück, wer will schon ständig dieses sich verlieren, das Auf und Ab.

Nein ich stimme nicht überein.